Tag 4 San Antonio TX – Georgetown TX

San Antonio ist eine bedeutende Stadt im zentralen Süden von Texas, die auf ein traditionsreiches koloniales Erbe zurückblickt. The Alamo, eine spanische Missionsstation (gegründet 1718) und heute ein Museum, wurde 1836 Schauplatz einer berüchtigten Schlacht im texanischen Unabhängigkeitskrieg gegen Mexico. Die 189 Verteidiger des Forts wurden schließlich von den mexikanischen Truppen besiegt.

Der Besuch des El Mercado war auch dieses Mal nicht von Erfolg gekrönt, auch 2012 war der mexikanische Tourimarkt voller Kitsch und Plastik. Gibt es wirklich jemand der sich das Zeug in die Wohnung stellt?

Dann ging es ab ins Texas Hill County, wir suchen schließlich laut Blog-Titel nach den Longhorn Kühen (Achtung Spoiler Alarm: das war nix am heutigen Tag…😕)

Das Hill County mit vorwiegend Eichen, Mesquite und Juniperbäume ist hügelig wasserreich und somit der Garten Edens, wenn man die heißen Temperaturen von Texas kennt (heute bei 41 Grad). Kein Wunder also haben sich hier die deutschen Auswanderer niedergelassen.

Unser erster Besuch galt einer Kuriosität: Luckenbach.

Ein Wallfahrtsort für Country- und Western Fans, ein gottverlassenes Nest mit 3 Einwohner, einem General Store, einer Dance Hall und einem Post Office.

Der General Store wurde 1849 eröffnet um mit den Indianern Waren zu tauschen. Das Ortsschild wird von Fans der Ortschaft ständig geklaut ( fanden wir heute keines vor). Fast täglich finden große Live Musikaufführungen statt.

Kurz vor Fredericksburg ließen wir uns vom „Das Peachhouse“ ins Innere locken. Es gab zwar allerlei selber gemachte Konfitüren, Senfmixturen und Saucen, von Pfirsichen aber keine Spur…

Fredericksburg ist ein Pfirsichanbaugebiet, hier werden 12 verschiedene Sorten angebaut und Reben gezüchtet (seit 1650 durch Missionare eingeführt).

Fredericksburg mit etwa 11‘500 Einwohner ist eine entspannte Kleinstadt. Sie wurde Mitte des 19. Jahrhunderts von deutschen Einwanderern gegründet und bezaubert mit ihrer Mischung aus texanischer Lebensart und deutscher Tradition. Mit über 150 Boutiquen und Kunstgalerien rings um die historische Main Street ist der Ort auch ein echtes Einkaufsparadies. Hier gibt es deutsche Kultur im Einweckglas, 20 Kirchen, Steinhäuser und Biergärten.

Ein Bierchen „to go“ für die Jungs…

Der obligatorische Kaffee musste auch heute sein, wir überleben auch ohne Starbucks, Hauptsache es ist stylisch 😉

Zum Abschluss der Tour ging es zu einem kleinen Schatz außerhalb der Stadt: Magnolia Pearl…

Wenn mich jemand nach meinem amerikanischen Traum eines Hauses fragen würde, hier wäre er… ich konnte mich nicht satt sehen!

Eigentlich ist das Haus (ehemaliger Getreidespeicher) Heimat eines Bekleidungsherstellers. Im oberen Stock kann man aber die (absurd teure) aktuelle Kollektion kaufen und daher durften wir uns umsehen.

Gelandet sind wir dann zur Übernachtung in Georgetown, ein unbedeutendes Nest, um morgen eine kürzere Anreise nach Dallas zu haben…

Howdie! 🧡

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