Tja jetzt ist der Tag leider da, der Tag an dem man fast am längsten auf die nächsten Ferien im 2020 warten muss… 😕
Wir verbrachten heute noch ein gemütliches Frühstück im „Le Pain Quotidien“ in Newport Beach, ließen die Ferien Revue passieren und besprachen welche Wellen wohl zu Hause auf uns zurollen werden…
Gut haben wir dieses EKZ nicht früher entdeckt, vor allem der Anthropologie war rieeesig 😊 und ich glaube meine Kreditkarte wäre zum Schutz abgehauen, wenn wir früher hier gewesen wären, aber die Koffer sind rappelvoll 😉…
Kurz vor der Rückgabe des Autos gab es noch einen kurzen Abstecher an den Manhatten Beach zu den „Goodbye Deutschland“ Gelateria-Auswanderer…. mampf 😋…
Ich schließe somit diesem Blog, bedanke mich ganz herzlich im Namen von uns vier für die vielen Besuche und Kommentare! 🥰
Nach den Ferien ist vor den Ferien…! Cu next year, aber wahrscheinlich nicht „same time“ und wahrscheinlich auch nicht „same continent“!
Unser letzter ganzer Tag unserer Ferien ist angebrochen 😢 und wir haben noch ein paar Sachen auf dem Programm…
Ziemlich früh am Morgen erfüllte sich Jürg den großen Wunsch bei einer Bootstour dabei zu sein, um Wale sehen zu können.
Bis anhin habe ich mich immer dagegen gewehrt bei sowas dabei zu sein, ich stehe solchen Touren etwas kritisch entgegen…
Wie weit werden die Tiere vom Boot gestresst oder in ihrem Tagesablauf gestört? Sollte man diese unglaublichen Riesen nicht einfach in Ruhe lassen oder setzt man sich erst für solche Tiere ein, wenn man sie mal bewusst erlebt hat? Ich habe noch keine abschließende Antwort gefunden….
Mit diesem Boot ging es nun raus aufs Meer…
Anscheinend hatten wir heute aber ziemlich sehr viel Glück, weil wir einen ganz seltenen Seiwal gesehen haben. Laut Crew der 3. innerhalb der letzten 27 Jahre… ob das wirklich stimmt? Wenn ich auf Ihrer Homepage schaue, findet man tatsächlich keinen gesichteten Seiwal in den letzten Jahren aufgelistet!
Das Bootsunternehmen hat einen super Job gemacht und aus weiter Distanz den Wal per Drohne fotografiert und uns aufgezeigt, wo er nächstens wieder auftauchen wird. Da ich mit meinem Handy keine guten Fotos schießen konnte, hier ein paar Fotos von der Crew…
Später kamen wir in ein ganzes Rudel von Delphinen, die in einer Reihe von über 100 Tieren das Meer durchpflügten…
Hier ein paar Fotos von der Crew von den Delphinen und den Seelöwen…
Etwas später am Nachmittag ging es mit dem Velo zum 10 km entfernten Huntington Beach, die Fahrt gegen den Wind war nicht unanstrengend und am Pier angekommen waren wir froh, hatten wir Newport Beach als Destination ausgewählt, die Umgebung hier sagt uns mehr zu.
Vor dem Sonnenuntergang ging’s noch kurz zum „The Wedge“. Der Wedge befindet sich am äußersten östlichen Ende der Balboa-Halbinsel in Newport Beach und ist bekannt für seine großen keilförmigen Wellen, die ihn zu einem beliebten Surfspot machen.
Den Sonnenuntergang genossen wir in Corona del Mar zwischen nicht ganz günstigen, sehr sehr netten Villen…
Leider gibt es nur 08/15 langweilige Sonnenuntergangs-Fotos, wir hatten diese Tage leider Pech, dass es nie Ebbe war bei Sonnenuntergang… 😕
Da wir nur einen winzigen Block vom Newport Beach entfernt in einem stillen Mittelstand-Quartier leben, ließen wir es uns nicht nehmen etwas Sonne zu tanken und an den Strand zu gehen…
Newport Beach ist eine Stadt im Orange County und liegt am Pazifischen Ozean an der Mündung des Santa Ana River zwischen den Großstädten Los Angeles und San Diego.
Die 1906 gegründete Hafenstadt hat gute 86.252 Einwohner und verzeichnete in den letzten Jahren ein kontinuierliches Bevölkerungswachstum.Gemessen am durchschnittlichen Haushaltseinkommen gilt Newport Beach als eine der reichsten Städte in den Vereinigten Staaten.
Das mit dem Reichtum kann ich beim Aston Martin Händler um die Ecke nur zustimmen… für jeden Tag im Monat stünde etwas bei Fuß…
Dann ging’s es weiter einige meiner Dekoläden besuchen… die Herbstdeko der Amis ist leider für meinen Geschmack etwas zu düster und kürbislastig daher war die Beute etwas mager… 😕
A propos Herbst bzw. Weihnachten…
Wir Europäer bevorzugen ja diese Form des Baumes…
An Ideen mangelt es dem Ami nicht, wenn es um Baumschmuck geht…
Im Detail sieht das so aus…
Am späten Nachmittag gab es einen kurzen Abstecher an den Laguna Beach, der keine Chance hat nur annähernd an die Schönheit des Newport Beach zu kommen..
Den Sonnenuntergang genossen wir im Crystal Cove S.P. dessen Schutz eher der Unterwasserwelt und den Gezeitenpools dient, als dem Strand…
Heute Mittag verlassen wir nun die Stadt die niemals schläft und irgendwie einfach nen Flick ab hat… aber ich liebe sie trotzdem und komme immer wieder gerne hierher. Schon am Abend habe ich ein paar Annehmlichkeiten vermisst… ich kann nicht mehr kurz vor Mitternacht im Victoria’s Secret shoppen gehen und wenn wir in Vegas normalerweise Essen gingen, schließen hier in Newport Beach die Restaurants (20.30 Uhr / 21.00 Uhr), ach herrje 😕 und von der Kälte spreche ich lieber nicht mehr, nach 2.5 Wochen um und über 40 Grad sind 23 Grad die Hölle!
Also Tschüss du verrückte Stadt… am Tag
… wie in der Nacht bist du einfach abgefahren…
Und mein Lieblingshotel werde ich auch sehr vermissen! 😢
Und wir haben noch 2 Dinge ausprobiert, „Walmart Pick up“ – online Ware bestellen, die im Markt nicht erhältlich sind und in seinem Wunschmarkt abholen gehen und „Fedex Office Ship Center / UPS“. Wir haben uns ne Pie Plate (Kuchenform) aus Pigeon Forge TN (spricht man Pitschn Fortsch 😜) nach Vegas liefern lassen, die letztes Jahr die Rückreise nicht überstanden hat und auch diese Lieferung klappte vorzüglich!
Also hieß es nun 450 Kilometer durch die Mojave Wüste unter die Räder zu nehmen, sich mit lebensmüden Autofahrer auseinander zusetzen, auf der 8-spurigen Autobahn zurecht zu finden, es nicht verstehen, wie man eine Autobahneinfahrtsspur gleichzeitig als Autobahnausfahrtsspur benutzt und glücklich sein, dass das Navi uns mal in L.A. nicht hängen lies…
Kurz vor Sonnenuntergang schafften wir es rechtzeitig in Newport Beach anzukommen und nach einem Spaziergang an den Pier den Abend ausklingen lassen…
Jaaa ich weiß, wird langsam langweilig, wenn wir ständig in Vegas hocken und nichts spannendes zu erzählen haben…
Morgen gehts weiter Richtung Kalifornien! 😉
Unser langweiliger Tag von heute sah etwa so aus:
Das Bild von Herr und Frau Frosch stammt aus früheren Ferien in Thailand… dazu kommt am Hotelpool noch eine kühle Dusche vom Wasserzerstäuber… herrlich!
Den Nachmittag verbrachten wir im Süden der Stadt, standesgemäß Er im Kino und Sie beschäftigt mit dem Auffüllen der Gepäckstücke…
Am Abend ins Casino ein paar Jetons spielen (Er), Sie probierte es als Glücksbringer (ziemlich erfolgreich!) und um Mitternacht dann der ultimative Schock als ich den Strip betrat: HÜHNERHAUT!!
Wo ist der Idiot. der sonst einem mit einem Turbo-Luftgebläse heiße Luft ins Gesicht schleudert??
Der Blick auf die Temperaturanzeige: 30 Grad und ich habe Hühnerhaut!!
Huch, da kommen mir eure kalten Nächte in den Sinn, die ihr zu Zeit in der Schweiz habt…
Darum nicht böse auf mich sein, ich hätte da einen Ersatz gefunden…
Trump als Woodoo Puppe, auch geeignet um ihn bei Wut in die Ecke zu schmeissen… Oder Knete, damit könnt ihr sein Gesicht formen und später schmilzt er fort… Genial!! 😜
Wer Bedarf an einem der Trump Spielzeuge hat, soll sich bei uns melden! 😉
Heute lassen wir es gemütlich angehen, einmal nicht früh aufstehen zu müssen war einfach herrlich!
Beim gemütlichen Kaffee und Yoghurt im abgespacten Starbucks…
…ging es dahinter hoch zu und her, eine Horde Männer fiebern in der Sportsbar beim Livespiel mit Wetteinsatz mit….
Während es an anderen Orten im Hotel noch ruhig zu und her geht…
Am frühen Abend zieht es uns zurück in die Natur und die Kühle. Auf etwa 1‘400 MüM und etwa 35 Minuten vom Strip entfernt steckt ein ruhiger und wunderschöner Ort.
Die Red Rock Canyon National Conservation Area liegt in der Mojave Wüste und hat einen 21 km langen Scenic Drive mit wunderschönen Fotomotiven.
Unten im Tal in der Smogdecke liegt Las Vegas…
Mit den letzten Sonnenstrahlen geht es zurück nach Las Vegas Richtung Stratosphere Tower…
Wenn wir schon außerhalb vom Strip unterwegs sind, wollten wir ein Restaurant suchen, welches nicht von Touristen überschwemmt ist. Im heruntergekommen Teil des Arts District fanden wir den Ort, den wir in den ganzen USA seit Jahren gesucht haben!!
—>>> Knuspriges Brot <<<— 😊😊
Ach war das herrlich 🤪 mit schmelziger Burrata zusammen und danach mit selbstgemachter Pasta!
Heute ist der Abschiedstag nun da, Iris und Heinz fliegen ab Las Vegas direkt nach Zürich. Wir haben noch ein paar logistische Aufgaben mit unserem Gepäck zu lösen, da wir noch eine Woche länger bleiben, das Hotel wechseln und uns auch im Auto verkleinern werden… nur unser Gepäck scheint sich sonderbarerweise nicht verkleinern zu wollen… 😜
Bevor die Abschiedstränen fliessen, fließt ne Menge Schweiß… es ist soooo unglaublich heiß am Strip, dass es ne Tortour ist, tagsüber ihn hoch und runter zu gehen!
Nette 25 Minuten geht es hoch zum Mirage Hotel und durch das unendlich lange Casino zum Siegfried & Roy Secret Garden and Dolphin Habitat.
Hier werden ein paar weiße Tiger, ein weißer Löwe und 2 Leoparden gehalten.
Ich finde Katzen alles Art einfach nur toll und ihre elegante Art und Vielfalt der Fellfarben faszinierend. Trotzdem bin ich immer im Zwiespalt, wenn ich im Zoo bin. Wenn Tiere gehalten werden, um ihre Art vom Aussterben zu beschützen (weltweit gibt es noch 300 Stück der weißen Tiger), wünschte ich mir für die Tiere einfach mehr Platz! Am Geld dürfte es meiner Ansicht nicht liegen..
Die weißen Tiger sind keine Albinos, die weiße Farbe kommt durch ein Mangel an dunkeln Pigmenten (Leuzismus).
Nach dem Besuch ging es im gestreckten Galopp zurück ins Hotel und zum Auto Richtung Flughafen.
Fazit, die Reisegruppe halbiert sich, wir sind alle sehr traurig darüber und haben zusammen genau 3‘760 Kilometer abgespult, 6 Staaten besucht, viel gelacht, diskutiert, hinterfragt. Merci für die schöne Zeit mit euch! ❤️
Wir Zurückgebliebenen haben uns nun verkleinert, das Auto scheint so klein und dem Strassenbelag viel näher als die letzten 2 Wochen… Dafür hat es genug Stauraum fürs Gepäck, welches wir nach einem stärkenden Kaffee weiter mit ein paar neuen Errungenschaften gefüllt haben… 😊
Heute bricht leider der letzte ganze Tag an, wo wir zu viert unterwegs sind… 😕
Wir packten die letzte Chance in der Nähe vom Stratosphere die Koffer von Heinz und Iris mit Shoppingsachen zu füllen. Das bei nicht ganz optimalen Shoppingbedingungen von netten 42 Grad…
Am frühen Abend ging es den Strip runter Richtung MGM Grand Hotel, wir hatten Tickets für Jabbawockeez.
Die Jabbawockeez sind eine amerikanische Hip-Hop-Tanzcrew, die vor allem als Gewinner der ersten Staffel der America’s Best Dance Crew 2008 bekannt ist.
Die lustige und kurzweilige Show im kleinen Rahmen ist echt zu empfehlen!
Obwohl es schon lange Nacht war, als wir wieder den Strip hoch liefen, schlugen uns beim verlassen des tiefgekühlten MGM Grand heiße 37 Grad entgegen.
13,7 Kilometer haben wir heute abgespult, der Strip kann echt unendlich laaange sein…
Zum Schluss des Abends gingen die Mädels zum Bellagio zur Wassershow, während die Jungs (erfolgreich) an den Spielautomaten zockten… 😉
Puh das war ne sehr kurze Nacht, um 05.30 Uhr ging der Wecker auf die Nerven, wir fühlten uns durch den amerikanischen Küchenabfallzerkleinerer gedreht… 🤪
Unser Guide Christian holte uns pünktlich ab und los ging’s zu den ersten Spots…
Da wir unten im Tal des Zions sind, war der Aufgang der Sonne nicht so spektakulär wie im Monument Valley. Trotzdem konnten wir einige sehr gute Bilder einfangen und neue Orte im Park entdecken. Wir können Seth und Christian nur wärmstens empfehlen!
Der Zion-Nationalpark befindet sich im Südwesten Utahs an der Grenze zu Arizona. Er hat eine Fläche von 579 km2 und liegt zwischen 1128 m (Coalpits Wash) und 2660 m Höhe (Horse Ranch Mountain). 1909 wurde das Gebiet des Canyons zum Mukuntuweap National Monument ernannt, seit 1919 besitzt es den Status eines Nationalparks.
Zion ist ein altes hebräisches Wort und bedeutet so viel wie „Zufluchtsort oder Heiligtum“, das oft von den mormonischen Siedlern in Utah benutzt wurde. Innerhalb des Parks befindet sich eine schluchtenreiche Landschaft mit zahlreichen Canyons, von denen der Zion Canyon und der Kolob Canyon die bekanntesten sind. Die Canyons sind aus 170 Millionen Jahre altem braunen bis orangeroten Sandstein der Navajo-Formation entstanden. Der Park liegt an der Grenze zwischen dem Colorado-Plateau, dem Great Basin und der Mojave-Wüste. Durch seine besondere geografische Lage existiert im Park eine Vielzahl an unterschiedlichen Lebensräumen mit vielen verschiedenen Pflanzen und Tieren.
Einziger Wermutstropfen der verschobenen Fotosession auf heute Morgen; wir konnten zeitlich die Flusswanderung den Virgin River hoch nicht mehr in Angriff nehmen, ich bin echt traurig darüber 😕 Aber immerhin ein Grund mehr, bald wieder in den Zion zurückzukehren… 😉
Genug Zeit blieb aber noch für den knapp 30 Minuten dauernden Weg hoch zum Canyon Overlook Trail, bei knackigen 39 Grad.. der Canyon befindet sich im östlichen Teil des Parks und es gibt nur beschränkte Anzahl Parkplätze, wir hatten Glück einen ergattern zu können…
Der Weg war nicht immer ganz einfach, Höhenangst ein schlechter Begleiter und rücksichtslose, entgegenkommende Wanderer sowieso…
Oben angekommen wird man mit dieser unglaublichen Aussicht belohnt…
Und wer es genauer wissen will, der Aussichtspunkt ist oberhalb dieses großen Rundbogens unten!
Dann hieß es leider Abschied nehmen, vom geliebten Zion, unserer tollen Unterkunft, dem rot färbenden Sand der letzten Tage, den wir nie mehr aus unseren weißen Socken kriegen, unseren Wanderschuhen, welche wieder in Espadrilles und Flipflops getauscht werden…
Wir werden die Natur echt vermissen, die klaren frischen Nächte, die Stille, unendliche Weiten, faszinierenden Landschaften…. ich bin immer und immer wieder tief beeindruckt davon und dankbar! Dankbar die Möglichkeit zu haben, dies mit eigenen Augen sehen zu können!
Der Kontrast könnte nicht krasser sein, am Morgen im ruhigen Zion und am frühen Abend dann, nach ca. 2,5 Stunden Fahrt, einem sauberen Auto und einigen Grad heisser, im Epizentrum des Vergnügens und des Shoppings anzukommen.
Begossen wurde dieser krasse Wechsel vom Himmel selbst… wir Mädels wollten nur kurz die geniale Stimmung beim Bellagio einfangen (wann sieht man schon dunkle Wolken in Las Vegas?)…
… als ein einziger Regentropfen auf unserm Arm landete, dann drei und schon kippte so ein Idiot eine Containerladung Wasser über uns aus…
Trocken blieb gar nix mehr, wir kriegten uns vor Lachen kaum mehr ein und probierten staksend über die Straßen uns ins Hotel zu retten…
Sooodeli… der Blogbeitrag hat uns ein paar Nerven gekostet, darum neu geschrieben und hoffentlich mit allen Bildern… 😬
Wie versprochen noch ein paar Fotos von unserer gestrigen Fahrt ins Tal vom Zion Nationalpark in der Abendsonne…
Und auch ein paar Tiere haben wir gestern und heute endlich vor die Linse gekriegt…
Das Programm mussten wir heute etwas drehen, unseren Wassermarsch im Virgin River hoffen wir morgen früh nachholen zu können. Die Wetterprognose war nicht so optimal und die Gefahr eines „Flash Floods“ (Springflut) wurde als „möglich“ eingestuft …
Daher ging es auf eine gute 3 Stunden dauernde Tour hoch auf die Kolob Terrace in einem anderen Teil des Nationalparks auf etwa 2’400 Meter. Anfangs waren die Straßen noch ok, doch je weiter wir uns fort bewegten, desto „kiesiger“ und holpriger würde es und ausser Pferde, Kühe und Schafe war nix mehr los…
Und dann versagte Google Maps (er wollte uns durch privates Gelände führen) wie auch TomTom, dieser hatte noch schlechtere Absichten und probierte uns über Abhänge zu lotsen… Gott sei Dank hatte unser Auto noch ein vorsintflutliches Navisystem und wir konnten uns nach ihm richten und so kamen wir heil in der Nähe von Cedar City runter… 🤪
Zum Schluss des Tages ging es auf Fototour, Seth der sympathische Guide, fuhr wie ein Wilder durch die Gegend, um uns tolle Fotosujets zu zeigen, doch gegen einen schönen kräftig Abendregen konnte auch er nichts ausrichten.
Seine Fahrweise wurde im nassen Sand und tiefen Rillen noch etwas krasser und es schüttelte uns im Auto hin und her und wir klammerten uns mit aller Kraft am Handhalter fest… gut kannte er die Strecke auswendig und er nahm mal beide Hände ans Steuer, als er sich auch noch angurtete wussten wir es wird seeehr lustig…
Trotzdem, gute Spots mit ausreichendem Licht und Abendröte gab es keine mehr und wir brachen die Tour ab.
Wir holen es morgen früh nun mit einer Sunrise-Tour nach, daher geht es husch ins Bettchen…