Puh das war ne sehr kurze Nacht, um 05.30 Uhr ging der Wecker auf die Nerven, wir fühlten uns durch den amerikanischen Küchenabfallzerkleinerer gedreht… 🤪
Unser Guide Christian holte uns pünktlich ab und los ging’s zu den ersten Spots…




Da wir unten im Tal des Zions sind, war der Aufgang der Sonne nicht so spektakulär wie im Monument Valley. Trotzdem konnten wir einige sehr gute Bilder einfangen und neue Orte im Park entdecken. Wir können Seth und Christian nur wärmstens empfehlen!



Der Zion-Nationalpark befindet sich im Südwesten Utahs an der Grenze zu Arizona. Er hat eine Fläche von 579 km2 und liegt zwischen 1128 m (Coalpits Wash) und 2660 m Höhe (Horse Ranch Mountain). 1909 wurde das Gebiet des Canyons zum Mukuntuweap National Monument ernannt, seit 1919 besitzt es den Status eines Nationalparks.
Zion ist ein altes hebräisches Wort und bedeutet so viel wie „Zufluchtsort oder Heiligtum“, das oft von den mormonischen Siedlern in Utah benutzt wurde. Innerhalb des Parks befindet sich eine schluchtenreiche Landschaft mit zahlreichen Canyons, von denen der Zion Canyon und der Kolob Canyon die bekanntesten sind. Die Canyons sind aus 170 Millionen Jahre altem braunen bis orangeroten Sandstein der Navajo-Formation entstanden. Der Park liegt an der Grenze zwischen dem Colorado-Plateau, dem Great Basin und der Mojave-Wüste. Durch seine besondere geografische Lage existiert im Park eine Vielzahl an unterschiedlichen Lebensräumen mit vielen verschiedenen Pflanzen und Tieren.
Einziger Wermutstropfen der verschobenen Fotosession auf heute Morgen; wir konnten zeitlich die Flusswanderung den Virgin River hoch nicht mehr in Angriff nehmen, ich bin echt traurig darüber 😕 Aber immerhin ein Grund mehr, bald wieder in den Zion zurückzukehren… 😉
Genug Zeit blieb aber noch für den knapp 30 Minuten dauernden Weg hoch zum Canyon Overlook Trail, bei knackigen 39 Grad.. der Canyon befindet sich im östlichen Teil des Parks und es gibt nur beschränkte Anzahl Parkplätze, wir hatten Glück einen ergattern zu können…
Der Weg war nicht immer ganz einfach, Höhenangst ein schlechter Begleiter und rücksichtslose, entgegenkommende Wanderer sowieso…




Oben angekommen wird man mit dieser unglaublichen Aussicht belohnt…




Und wer es genauer wissen will, der Aussichtspunkt ist oberhalb dieses großen Rundbogens unten!

Dann hieß es leider Abschied nehmen, vom geliebten Zion, unserer tollen Unterkunft, dem rot färbenden Sand der letzten Tage, den wir nie mehr aus unseren weißen Socken kriegen, unseren Wanderschuhen, welche wieder in Espadrilles und Flipflops getauscht werden…
Wir werden die Natur echt vermissen, die klaren frischen Nächte, die Stille, unendliche Weiten, faszinierenden Landschaften…. ich bin immer und immer wieder tief beeindruckt davon und dankbar! Dankbar die Möglichkeit zu haben, dies mit eigenen Augen sehen zu können!
Der Kontrast könnte nicht krasser sein, am Morgen im ruhigen Zion und am frühen Abend dann, nach ca. 2,5 Stunden Fahrt, einem sauberen Auto und einigen Grad heisser, im Epizentrum des Vergnügens und des Shoppings anzukommen.




Begossen wurde dieser krasse Wechsel vom Himmel selbst… wir Mädels wollten nur kurz die geniale Stimmung beim Bellagio einfangen (wann sieht man schon dunkle Wolken in Las Vegas?)…





… als ein einziger Regentropfen auf unserm Arm landete, dann drei und schon kippte so ein Idiot eine Containerladung Wasser über uns aus…


Trocken blieb gar nix mehr, wir kriegten uns vor Lachen kaum mehr ein und probierten staksend über die Straßen uns ins Hotel zu retten…
Howdie! 🧡
